mediAutoren-Verlag

Phil Coorain, Die Kugel

470 Seiten
ISBN 978-3-00-029186-9

Kladdentext

Stella wächst mit übersinnlichen Fähigkeiten auf, doch in der Zahlenwelt ihrer Mutter, die als Buchhalterin ihr Geld verdient, ist für „solchen Hokuspokus“ kein Platz. So lernt Stella, ihre Visionen zu unterdrücken oder für sich zu behalten. Nur einmal, von Mutter und Schwester aufgezogen, sagt Stella ihnen die Lottozahlen der nächsten Ziehung voraus…

Als Erwachsene betrachtet auch Stella selbst ihre Gabe eher als Fluch, denn die Todesfälle, die sie vorhersieht, treten tatsächlich ein – Grund genug, sich vor den ungebetenen Bildern zu ängstigen, die sie heimsuchen.

Als Stella mit ihrem neuen Freund Michael zu einer einwöchigen Bergwanderung aufbricht und dort auf zwei Fremde trifft, hat sie eine grauenhafte Vision, die sie nur zu gerne vergessen möchte. Doch in einem Traum in der darauf folgenden Nacht erhält sie den Auftrag, nach einer ganz bestimmten alten Frau Ausschau zu halten. Schon bald trifft sie mit ihr zusammen und erfährt, dass auch die alte Frau auf merkwürdige Weise den Befehl erhalten hat, Stella zu suchen, damit sie gemeinsam ein schreckliches Unglück verhindern.

Verwirrt steht Stella mit einer kleinen bunt gemischten Gruppe Gleichgesinnter vor zahllosen ungeklärten Fragen: Wieso wurde ihr Freund Michael ermordet? Warum wurde der Hotelflügel in die Luft gesprengt, in der die Gruppe ein Gemeinschaftstreffen aller Ökodörfer der Welt organisieren wollte? Besteht ein Zusammenhang mit der neuesten Erfindung der Ökodorfuniversität, einer „Graviteur“ genannten Gravitationsmaschine? Was ist mit der Spionagevergangenheit des deutschen Abgesandten? Warum ist die indianische Teilnehmerin Tashina Stella gegenüber so zurückhaltend? Welches große Unglück steht bevor und wie können sie es verhindern? Und vor allem – wer steckt dahinter?

Gemeinsam mit einer Gruppe Freunde begeben sie sich in ein Dorf in den Pyrenäen, das die alte Frau vor 25 Jahren gegründet hat - auf der Suche nach Antworten. Die Reise konfrontiert Stella mit ihrer Vergangenheit, mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten und ihren noch fehlenden Eigenschaften und wirft am Schluss die Frage auf, wie sie mit der Last der Vergangenheit weiter leben kann.

Alle mystischen, metaphysischen oder so genannten esoterischen Erfahrungen in diesem Buch beruhen auf eigenen, realen Erlebnissen. Einzig die Rahmenhandlung um den Mord ist Fiktion.

Anmerkung des Autors